Eine Dokumentarfilmreihe von Micz Flor, Merle Kröger, Philip Scheffner
ES EXPRESS: Touren durch die ErsatzStadt

Touren durch die ErsatzStadt

ES EXPRESS ist eine Reihe von Sendungen aus der ErsatzStadt

Internationale ExpertInnen der 'Case Studies', die bei den Veranstaltungen von metroZones zu Istanbul und Bombay in der NEUSTADT zu sehen waren, treffen in den einzelnen Folgen mit lokalen Gruppen und Initiativen in Berlin zusammen.
Im Rahmen einer Stadtrundfahrt holt ES EXPRESS Themen und Gäste aus dem Veranstaltungsort Volksbühne und verortet die Diskussion in Berlin, wobei die lokalen Gastgeber die 'Sight-Seeing' Tour im Hinblick auf ihrepolitisch-kulturellen Motivationen entwerfen.

Tour A: Aufbau

ErsatzStadt / Substitute City


Es entsteht eine Stadt. In der Volksbühne wird Bert Neumanns Bühnenbild 'Neustadt' zusammengesetzt. Gleichzeitig begibt sich der ES EXPRESS mit zwei ErsatzStadt-Kuratoren auf die erste Tour. Am Pariser Platz, den KFZ Versicherungs-Containern, in einem Asia Grosshandel und dem Urban-Krankenhaus werden die Verschränkung der ErsatzStadt mit Civitas, informeller Stadt, Selbstorganisation und sozialer Arbeit untersucht. Mitwirkende: Jochen Becker, Dr. med. Michael De Ridder, Aysun Igde, Stephan Lanz, Bert Neumann, Adnan Kiki-Sadou, u.a.

Tour D: Fuchsbau

Mobile Stadt / Mobile City


Mobiles Wohnen: Contemporary Urban Planning scheitert an deutschem Baurecht. Babisi und Tina von der Wagenburg Schwarzer Kanal e.V. führen den Istanbuler Theoretiker und Stadtaktivisten Orhan Esen durch das Berlin der Wagenburgen und beschreiben Utopien für eine moderne Stadt - und die erlebten Grenzen die durch Vorurteile und Gesetzeskataloge definiert werden. Mitwirkende: Babisi, Claudi, Orhan Esen, Mathias Heyden, Prof. Gernot Nalbach, Sven Thomas-Woyton, Tina, Usch, Zosch, u.a.

Tour B: Einbau

Residenzstadt / Residency

VIDEO KOMMT NOCH... Kanak Attak und Freunde begleiten die KünstlerInnen und AktivistInnen von Majlis und Open Circle aus Bombay von Tempelhof bis nach Marzahn. Entlang zentraler Begriffe wie Integration, Multikulturalismus und Säkularismus führt die Tour zur ersten repräsentativen Moschee, ins Kaufhaus Adese, durch das Neue Kreuzberger Zentrum und in die Märkische Allee, wo eine russische Ärztin lieber Brot statt Torte isst. Mitwirkende: Flavia Agnes, Mehmet Bayram, Jonas Berhe, Madhusree Dutta, Minu Haschemi, Dr. med. Natalja Jahn, Tushar Joag, Sandy Kaltenborn, Romin Khan, A. Kerim Özmen, u.a.

Tour C: Ausbau

Grenzstadt / Border City

VIDEO KOMMT NOCH... Potsdamer Platz und die Alte Nationalgalerie dürfen in einer Stadtrundfahrt nicht fehlen. Interessanter wird es wenn Maciej Berlin und Beata Waldek vom polnischen Sozialrat diese Orte als Ausgangspunkt für die Diskussion mit der Künstlerin Gülsün Karamustafa um Grenzen, Märkte, Vertragsarbeit und soziale Absicherung osteuropäischer Arbeitskräfte bestimmen. Mitwirkende: Maciej Berlin, Marek Bilski, Adam Gusowski, Gülsün Karamustafa, Beata Waldek, u.a.

Produktion

Touren durch die ErsatzStadt

Eine Dokumentarfilmreihe von Micz Flor, Merle Kröger, Philip Scheffner

Buch & Regie: Micz Flor / Merle Kröger / Philip Scheffner
Kamera: Astrid Marschall
Ton & Zweite Kamera: Micz Flor / Merle Kröger / Philip Scheffner
Schnitt: Micz Flor / Merle Kröger / Philip Scheffner
Musik: Kilgore Trout
Sounddesign: Olaf Högermeier
Produktion: pong & Redaktion und Alltag
Format: DV
Länge: 4 x ca. 40 min.
Produktionsjahr: 2003
copyright: Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz 2003
ES EXPRESS ist ein Projekt der ErsatzStadt. ErsatzStadt ist ein Initiativprojekt der Kulturstiftung des Bundes
in Kooperation mit der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz.

ES EXPRESS ist eine Reihe von Sendungen aus der ErsatzStadt. Internationale ExpertInnen der 'Case Studies', die bei den Veranstaltungen von metroZones zu Istanbul und Bombay in der NEUSTADT zu sehen waren, treffen in den einzelnen Folgen mit lokalen Gruppen und Initiativen in Berlin zusammen.

Im Rahmen einer Stadtrundfahrt holt ES EXPRESS Themen und Gäste aus dem Veranstaltungsort Volksbühne und verortet die Diskussion in Berlin, wobei die lokalen Gastgeber die 'Sight-Seeing' Tour im Hinblick auf ihrepolitisch-kulturellen Motivationen entwerfen.